Metro – Transfers

New York Metro

New York bezeichnet sich selber als Metro City. Auch wir fuhren meistens mit der Untergrundbahn. Denn wir sind es von Berlin gewohnt, solch Fortbewegungsmittel zu nutzen. Zweitens kann man mit der Benutzung eines öffentlichen Verkehrsmittels noch authentischer in das Erleben einer fremden Stadt eintauchen.

Im Wagen der New York Metro

Allgemeine Infos:
Das New York Metro und Bus Netz ist nahtlos ausgebaut, so dass man innerhalb kürzester Zeit zu jedem beliebigen Ort fahren kann. Uns erschien das die beste Fortbewegungsvariante in Manhattan, denn im Auto steht man gerne mal im Stau. Das hatten wir erlebt, als wir eine Besichtigungsfahrt mit dem Hop On Hopp Off-Bus machten.

Der Preis für die einmalige Fahrt beträgt $ 3. Zutritt zu den Metrobahnsteigen gibt es nur mit einem Ticket.
Das Umsteigen zwischen Metro und Bus ist kostenlos. Im Bus kann man auch bar mit $ Münzen abgezählt bezahlen.

New York Metro Card

Wir kauften uns am Ankunftstag die pauschale MetroCard, die sieben Tage gültig war, zum Preis von pauschal $ 31 zuzüglich $ 1 bei Erstausstellung der Metrocard. Für weniger Tage gibt es keine, aber mit 32 $ lohnte sie auch für unsere 3-4 Tage.
Diese MetroCard ‚Unlimited Ride‘ gibt es noch mit längerer Gültigkeitsdauer. Die Gültigkeitsdauer beginnt jeweils mit der ersten Nutzung.

Neben der pauschalen Variante gibt es die Karte auch noch als ‚Pay-Per-Ride. Auf die MetroCard lädt man dann ein Guthaben. Beim Betreten des Bahnsteiges wird das Guthaben der MetroCard entsprechend belastet. Ein solches Pay-Per-Ride Guthaben lohnt sich allerdings nur, wenn man nicht oft die Metro nutzen wird und länger als 7 Tage in New York bleibt. Übrigens, dieses Prepaid- und Abbuchungssystem kenne ich übrigens auch von der Dubai Metro.

Die Card gibt es auch an vielen Kiosken, Delis, im Times Square Visitors Center sowie am Flughafen, entweder an Automaten mit Kreditkarte oder Bargeld zu kaufen.

Mit einer kostenfreien DKB / Visa Karte können Sie sowohl das nötige Kleingeld gebührenfrei in New York abheben, als auch überall mit Kreditkarte bezahlen – auch in den Metroautomaten. Ich hatte mir aus Anlass dieser Reise diese Karte bestellt und bin uneingeschränkt zufrieden. Deshalb mache ich gerne Werbung dafür.


Unsere Erfahrung war, dass die Nutzung der Metro Card nicht immer auf Anhieb klappt. Man muss sie nämlich durch eine Schiene ziehen, sodass sich der Durchgang öffnet. Manchmal passierte aber gar nichts, und wir mussten die Card mehrere Male probieren, bis sich dann plötzlich doch die Schleuse öffnet.

New York Metro Drehkreuz zum Bahnsteig

Die Metro fährt 24 Stunden lang, die MetroCard allerdings gilt nur bis Mitternacht. Nach unserem Abend im Musikclub am 2. Tag hatten wir ein Taxi genommen, wollten wir doch sowieso schnell ins Hotel zurück.

Hier können Sie die von mir gegebenen Informationen auf Aktualität prüfen:
http://web.mta.info/metrocard/tourism/

Das New York Metro Streckennetz

Die Orientierung fällt leicht. Denn so wie die meisten Straßen in Manhattan geometrisch verlaufen von Norden (Uptown) nach Süden (Downtown) und von West nach Ost (East) so verlaufen auch die Metrolinien wobei einige Linien im Osten Manhattan verlassen und rüber gehen zu den anderen New York Bezirken wie Brooklyn bzw. Queens.

Manche Bahnhöfe haben auch getrennte Eingänge für Uptown- und Downtown-Züge.
Grundsätzlich kann man sagen, ist die Ausschilderung innerhalb der Metro sehr gut. Und von Tag zu Tag lernt man als Besucher, sich besser zu orientieren. Nur draußen auf der Straße ist der Eingang manchmal schwer auszumachen.
Ich kann nur empfehlen, dass Sie sich bereits schon vor Beginn der Reise nach New York mit dem Streckennetz der New York-Subway auseinandersetzen und sich eine Map runterladen.

Alle möglichen Streckennetzpläne mit allen Stationen der New York-Subway stehen hier kostenlos zum Download bereit:
http://web.mta.info/maps/

In den Stationen selber kann man auch noch eine Streckennetz-Karte bekommen, an den Infoschaltern. Allerdings gibt es diese nicht an jedem Ein- und Ausgang, und manchmal haben sie auch keinen Streckenfahrplan mehr. So erging es uns auch, dass wir erst ab zweitem Tag einen Metro Plan zur Verfügung hatten.

New York Metro Züge unterscheiden

! Es gibt Expresszüge, die nur an etwa jeder fünften Station halten. Normale Züge heißen ‚local trains‘. Diese Züge fahren oft vom selben Gleis ab oder vom gegenüberliegenden, aber auf demselben Bahnsteig. D.h., man sollte genau darauf achten, in was für einen man einsteigt. Das ist uns am 3. Tag passiert, dass wir nicht dort aussteigen konnten, wo wir geplant hatten. Allerdings hat sich dadurch eine zusätzliche Besichtigung im Waldorf Astoria Hotel ergeben.

Um die Express- von den Local-Trains voneinander unterscheiden zu können, muss man auf die Kennzeichnung der Bahnlinie achten.

  • Befindet sich die Zahl oder der Buchstabe der Bahnlinie in einem Kreis, dann handelt es sich bei dieser Bahn um einen Local-Zug, der an jeder Station hält.
  • Ist der Buchstabe oder die Zahl in einer Raute, dann handelt es sich hierbei um einen Expresszug. Diese sind in der Map /Streckennetzplan weiß mit einem schwarzen Rand dargestellt. Wie zum Beispiel die Stationen Times Square/42th Street oder Grand Central/42th Street. Local-Züge halten hier natürlich auch.

Atmosphäre in der New York Metro

In den Metro-Stationen ist es zum Teil sehr heiß, wohl wegen mangelnder Lüftung oder schlecht funktionierender Klimaanlage. Aber die Metro ist ja auch schon sehr alt, die Decken sind teils sehr niedrig, die Bahnsteige erstaunlich schmal.
In den Bahnen selber ist es wiederum teilweise sehr kalt. Man sollte sich, wenn man täglich mit der Metro unterwegs ist, in seiner Kleidung darauf einstellen. Am besten so, dass man sich schnell etwas überziehen oder ausziehen kann. Je nach Temperaturlage. Dann ist man auf der sicheren Seite und wird sich nicht erkälten oder bekommt einen Hitzeschlag.
Da man ohne Ticket nicht die Drehkreuze passieren kann, um auf den Bahnsteig zu gelangen, gibt es keine Bettler. Auf den Bahnsteigen dagegen trifft man Solomusiker oder Minibands, die ihre Künste teils unkonventionell aber immer sehr laut, zum Besten geben.